Spielberichte
Fiiiinaaaleee!
Die Dulliker reisten nach 2 Wochen Pause, was dem einen oder angeschlagenen Spieler gut tat, nach Grenchen. Die Vorzeichen standen nicht gerade auf der Seite der Dogs. Grenchen ging als klarer Favourit ins Spiel, welche doch ihre bisherige Saison dominierten. Trotzdem wusste man auf Seiten der Orangen, dass nun alles möglich ist. Für die Überraschung brauchte es aber 60 Minuten harte Arbeit.Grenchen wurde zu Beginn seiner Favouritenrolle gerecht. Die Einheimischen starteten wie die Feuerwehr und die Gäste aus Dulliken konnten sich in den ersten Minuten nur wehren. Grenchen spielte um eine Klasse besser, als noch Langenthal. Es wurde vor allem hart und schnell gespielt. Die Dogs mussten rasch feststellen, dass nur wenig Zeit zur Verfügung stand um die Abschlüsse zu suchen. Trotzdem, die Orangen wehrten sich mit Händen und Füssen und es gelang den Grenchern nicht, einen Treffer zu verbuchen. Es dauerte 9:45 bis der erste Treffer der Partie fiel. 1:0 für Grenchen? Nein, Hug traf auf Pass von Gisin und Goldinger zum 0:1 aus Sicht des Gastgebers. Unglaublich, aber nicht unverdient. Doch die Freude hielt nicht lange an. Nur rund 1 1/2 Minuten später glichen die Grenchner aus. Bis zum Drittelsende gelang keiner Mannschaft mehr ein weiterer Treffer. Die Dulliker beklagten noch im ersten Drittel 2 Verletzte (Grimm/Krähenbühl) weshalb die Linien ziemlich durchmischt worden waren. Man konnte also mit dem 1:1 recht zufrieden sein.
Die Dulliker konnten jedoch das zweite Drittel in Überzahl beginnen. Man wollte die Chance nutzen und wieder in Front gehen. Dies gelang jedoch nicht, aber eine Sekunde vor Ende der ersten Strafe wurde eine weitere gegen Grenchen ausgesprochen. Als nach weiteren 1 1/2 Minuten ein weiterer Grenchner auf der Strafbank Platz nahm konnten die Dulliker sogar 4:2 spielen. Das war die Chance. Nach gerade mal 10 Sekunden traf Bieber auf Pass von Gisin und Hug zum 2:1 für die Dogs. Die Überzahl war noch nicht vorbei und man hatte erneut die Chance einen Treffer zu erzielen. Als erneut ein 2ter Grenchner auf die Strafbank musste, konnte Hug auf Pass von Gisin und Krähenbühl sogar auf 3:1 für die Gäste erhöhen. Die Strafen wurden einmal mehr durch den Powerplay-Block eiskalt ausgenutzt. In der 32 Minute konnte Hug sogar auf 4:1 erhöhen. Die Grenchner zu diesem Zeitpunkt durch ihre vielen Strafen leicht anfällig. Dann verlief das Spiel wieder ausgeglichen und keine der Teams konnte noch einen Treffer verbuchen - doch da war noch die 40 Minute. Die Dulliker setzten den Verteidiger der Grenchner unter Druck. Sein Passversuch landete genau im Slot vor Biebers Schaufel, welcher nicht zögerte und den Ball in der oberen rechten Ecke in die Maschen drosch. 5:1 und dies nach 39:36!
Die Dulliker wussten, dass das Heimteam nochmals alles daran setzen wird, dieses Spiel zu drehen und jeder weiss, dass 4 Tore im Streethockey keine Welt ist. Die Gäste starteten taktisch klever ins Schlussdrittel. Man hatte 4 Tore Vorsprung und musste nicht mehr alles daran setzen, einen Treffer zu erzielen. Trotzdem durfte man dem Heimteam nicht das Spiel in die Hand geben. Bis kurz vor Ende der ersten 10 Minuten verlief das Spiel spannend und weiterhin hart. Nach 49:48 konnten dann das Heimteam den Anschluss zum 2:5 erzielen und noch waren 10 Minuten zu spielen. Dann kam aber das unfassbare. Wenige Sekunden vor der Hälfte, konnte Hug alleine auf den Schlussmann der Gastgeber losziehen. Die Sekunden liefen runter und Hug weiterhin cool mit einem Dribbling. Alle fragten sich schon, weshalb schiesst der nicht oder schiess doch! Hug liess sich aber cool seine Zeit und buchte 1 Sekunde! vor Ende den nächsten Treffer für die Dulliker - Wahnsinn!
Nur noch 10 Minuten! Grenchen startete wieder mit Vollgas in die letzten 10 Minuten. Nach gerade mal 53 Sekunden konnten sie zum 3:6 einschiessen. Als in der 53 Minute mit Bütikofer wieder einmal ein Grenchner auf der Strafbank Platz nehmen musste, war es wieder Zeit für das Powerplay. Auch an diesem Tag funktionierte das Powerplay sagenhaft. Es war Bieber, der auf Pass von Gisin und Goldinger, sich Platz verschaffte und aufs Tor loszog und den 4-Torevorsprung wieder herstellte. Nur noch 7 1/2 Minuten. In der 46 Minute gelang Grenchen der nächste Treffer. 4:7 aus Sicht des Gastgebers. Die Dulliker konnten aber taktisch weiterhin klever mithalten und die Minuten rinnten. Als dann Grenchen in den letzten 3 Minuten den Torhüter durch einen 5 Feldspieler ersetzten, konnte das Heimteam nochmals den Druck erhöhen. Es war dann aber Gisin, welcher sich den Ball in der eigenen Hälfte ergattern konnte und von dort aus ins leere Tor traf! 8:4! Dieser Sieg war nun den Mad Dogs nicht mehr zu nehmen.
Man of the Game war Gisin, welcher an 7 von total 8 Treffern beteiligt war. Schlussendlich hatte aber das gesamte Team einen guten Job gemacht. An diesem Tag waren die Dulliker einfach kleverer als die Mannschaft aus Grenchen, welche sich zu stark mit dem Schiedsrichter beschäftigte und zu viele Strafen nahm. Nun kommt es am 11.05.2013 in Dulliken zum zweiten Spiel in dieser Serie. Die Mad Dogs haben die Möglichkeit mit einem Sieg den 1.Ligameistertitel zu holen. Let's go for the Cup!
Dulliken gewinnt Game 3 in Langenthal!
Das dritte Spiel zwischen den Oberaargauern und den Dullikern stand an. Derby also zum Dritten. Nachdem die Dogs auswärts im ersten Spiel knapp mit 6:7 unterlagen, konnten die Orangen das Heimspiel mit 6:3 für sich entscheiden. Somit kam es zum entscheidenden dritten Spiel.Alles war bereit für "Game Three". Das Wetter stimmte und 150 Zuschauer, darunter ca. 50 Dulliker, fanden den Weg an die Banden um das nervenaufreibende Spiel zu sehen.
Auf Seiten der Dulliker wusste man, dass etwas drin liegt, hatte man doch auswärts das erste Spiel nur mit einem Tor Unterschied verloren.
Das Spiel startete wie erwartet gleich mit viel Power. Die Zuschauer mussten auch nicht lange auf den ersten Treffer waren. Es war der Ex-Dulliker Heinzer, welcher die Teufel schon nach 1:35 in Front schoss. Ein Start nach Mass für die Oberaargauer. Die Dulliker hatten dann aber nach 7:30 die Möglichkeit den Ausgleich in Überzahl zu erzielen. Jedoch wurde noch in der Überzahl Plüss auf die Strafbank geschickt, nachdem er den Gegenspieler behindert haben soll. Ändern konnte man das nicht. Noch vor Ablauf der Strafe gegen die Oberaargauer konnte Wälchli für seine Farben den nächsten Treffer markieren - 2:0. 6 Sekunden später waren die Einheimischen sogar wieder komplett und hätten in Überzahl das 3:0 erzielen können. Die Gäste hielten jedoch dagegen und konnten einen weiteren Treffer verhindern. Das Spiel verlief weiterhin ausgeglichen und es boten sich auf beiden Seiten Chancen. Die nächste Chance für die Dulliker in Überzahl einen Treffer zu erzielen, ergab sich in der 17. Minute, als Wälchli auf der Strafbak Platz nehmen musste. Und der Powerplayblock schlug ein. Nach einer herrlichen Passkombination von Gisin auf Bieber zu Hug, konnte dieser den ersten Treffer für die Orangen markieren. Bis zur ersten Drittelspause gab es keine weiteren Treffer. Die Mad Dogs lagen zwar hinten, jedoch nur mit einem Tor.
Das zweite Drittel begann gut für die Dulliker, denn nach gerade mal Minuten nahm der nächste Langenthaler auf der Strafbank platz. Die Dulliker Powerplaylinie brachte aber nach rund 90 Sekunden noch keinen Treffer zu Stande, als ein zweiter Devil auf die Strafbank geschickt wurde. 4 gegen und dies 25 Sekunden lang. Ein Treffer muss mach machen, das wussten auch die 4 Spieler auf dem Feld. Und siehe das, es dauerte gerade 7 Sekunden und wiederum erzielte die Kombination Gisin, Bieber und Hug den Ausgleich in doppelter Überzahl. Noch hatte man 1:53 Zeit um in einfacher Überzahl sogar den Führungstreffer zu erzielen. 18 Sekunden vor Ende dieser Strafe konnte wiederum Hug zum 2:3 aus Sicht des Heimteams einschiessen. Wiederum gelangte der Ball von Bieber (Schulterabpraller) zu Hug welcher ins halbleere Tor einschieben konnte. Schön und gut, doch die Führung hielt gerade mal 7 Sekunden! Nach dem Bully liessen sich die Dulliker gleich überlaufen und Lanz konnte auf Pass von Heinzer den umgehenden Ausgleich wieder herstellen. Die Dulliker kurz überrascht, fingen sich aber gleich wieder. Trotzdem konnte Rätz in der 30 Minute die Devils wieder in Führung schiessen. Aus Sicht der Mad Dogs lag aber alles noch drin. Das Spiel war ausgeglichen und man hatte reichlich Chancen. Diese wurden jedoch meist durch den stark agierenden Torhüter Burgunder, der Devils, zunichte gemacht. In der 33 Minute kam es noch schlimmer. Heinzer konnte sogar auf 5:3 für die Gastgeber erhöhen. Doch die Dulliker glaubten weiterhin an ihre Chance. Nach einem herrlichen Sololauf von Bieber, wurde dieser mit einem Stockschlag traktiert, worauf es zum Penalty kam. Bieber wusste, dass dieser Penalty für den weiteren Spielverlauf wichtig war. Zudem kamen viele Zuschauerrufe aus dem eigenen Publikum, welchen den Druck auf den Captain erhöhten. Bieber lief an und scheiterte schlussendlich knapp an der Fanghand des glänzenden Torhüters. Nichts wars mit Anschlusstreffer. Kurz vor Drittelsende kam es noch zu einer 2+2 Strafe gegen Langenthal und einer 2 Minutenstrafe gegen Plüss.
Nach zwei Drittel lag man mit 2 Toren hinten. Im Streethockey kein grosser Vorsprung, doch auf Seiten der Dogs wusste man, dass die Oberaargauer den Vorsprung nicht einfach so hergeben werden. Das Spiel verlief äusserst spannend und weiterhin ausgeglichen. Weiterhin fielen keine weiteren Treffer. Die grösste Chance vor dem Seitenwechsel bietete sich den Gästen nach 48:10, als Hüssy auf der Strafbank Platz nehmen musste. Das war die Gelegenheit, um vor dem Seitenwechsel noch den Anschlusstreffer zu erzielen. Zudem konnten die Dulliker an diesem Tag schon mehrmals im Powerplay überzeugen. Nach einer Kombination zwischen Gisin und Hug, konnte Hug im Powerplay tatsächlich den Anschlusstreffer erzielen. 4-5 aus Sicht der Dulliker. Sogar Torhüter Tasker war an diesem Treffer mit einem Assist beteiligt. Nur noch ein Tor lag man nun hinten und man hatte im Gegensatz zum ersten Spiel in Langenthal noch ganze 10 Minuten Zeit. Doch Manta wurde noch vor Halbzeit im dritten Drittel auf die Strafbank verbannt. Ein schlechter Zeitpunkt für die Mad Dogs und die Chance für die Oberaargauer, den 2-Torevorsprung wieder herzustellen. Die Heimmannschaft vermochte jedoch keinen Treffer zu erzielen. Die Orangen konnten sich erfolgreich wehren und kurz vor Ablaufe der Strafe gegen Manta fing sich Gerber von den Devils die nächste Strafe ein. Somit hatten die Dulliker die Chance 8 1/2 Minuten vor Schluss nochmals in Überzahl zu agieren. Wenn nicht jetzt - wann dann, doch die Hunde konnten diesmal nicht überzeugen und die Teufel konnten die Strafe schadlos überstehen. Nach dem die Langenthaler jedoch wieder komplett waren, konnten die Dulliker den Druck jedoch aufrecht erhalten. Bieber gelangte hinter der Grundlinie an den Ball, konnte auf der linken Seite dem Bullykreis entlang laufen und brachte dann den Ball mit einem wohl unerwarteten Handgelenk aufs Tor. Burgunder, der Devilsgoali, muss ziemlich überrascht worden sein, denn der Ball kam weder hart noch präzise aufs Tor. Trotzdem fand der Ball den Weg in die Maschen. Burgunder liess sich im 5-Hole erwischen und blieb praktisch regungslos stehen, als der Ball sich den Weg ins Tor suchte. 5:5 der Ausgleich - Jetzt war das Spiel an Spannung kaum mehr zu überbieten. Beide Teams wussten, dass in den letzten 6 Minuten jeder Treffer entscheidend sein konnte. Trotzdem sich beide Teams dementsprechend verhielten, ergaben sich weiterhin Chancen. Doch weder die Devils noch die Mad Dogs konnten vor Ende der 60 Minuten den entscheidenden Treffer markieren.
Eine spannende Partie, eine spannende Serie sogar und nun die Verlängerung in Game 3. Die Anspannung war nicht nur den Spielern, sonder auch den mitgereisten 50 Dulliker-Anhängern anzusehen. Jeder Fehler konnte nun das Aus bedeuten. Das wussten auch beide Teams, die sich an diesem Tag ein faires, spannendes und abwechslungsreiches Spiel zeigten.
Den bessern Start in die Verlängerung gelangte eindeutig den Oberaargauern, welche die ersten Chancen hatten. Die Dogs fingen sich aber rasch und konnten ebenfalls wieder etwas zulegen. Es war bereits die 4 Minute in der 2x5 minütigen Verlängerung angebrochen, als die erneut vor dem Devils-Tor Druck machen konnten. Bieber im Ballbesitz und von einem Gegenspieler bedrängt, lief von der rechten Seite hinters Langenthaler-Tor und spielten den sogenannten "Stinkpass" (den Ball in gegen der Laufrichtung wieder vors Tor spielen), Grimm welcher vor dem Tor den Pass schon erwartete haben dürfte konnte dann den Ball an Burgunder vorbei in die Maschen dreschen - Sieg! Die Sensation war geschafft! Der Jubel unendlich gross. Die ganze Mad Dogs Family lag sich in den Armen und feierte, hatte man doch das Langenthal besiegt, welches bis zum Aufeinandertreffen im Halbfinal noch kein einziges Spiel verloren hatte. An diesem Tag stimmte einfach alles. Die Dulliker spielten taktisch klever und überzeugten vor allem im Powerplay. Nach dem Spiel fand sich die ganze Mannschaft mit Anhang noch zum Abendessen ein. Ein legendäres Spiel und der 21.04.2013 wird definitiv einen Platz im Geschichtsbuch der Mad Dogs haben. Nun gilt es jedoch das unvorstellbare möglich zu machen. Im Finale treffen die Mad Dogs auf Grenchen, welches bis zur Finalpaarung auch noch kein Spiel verloren haben - Ein gutes Omen würde ich da sagen.
02.02.2013 SHC Erlinsbach - HC Mad Dogs 2:15 (1:3 1:6 0:6)
Heute war Wiedergutmachung angesagt. Der Gegner sollte heute eigentlich keine Chance haben. Zudem konnten die Gastgeber gerade mit 6 Feldspielern und 1 Torhüter antreten. Trotzdem und wie erwartet, starteten die Mad Dogs mit Mühe. Bieber eröffnete in der 7 Minute das Score, als er den Ball in der Luft an Aeschbacher vorbei brachte. Kurz darauf erziehlte Gisin das 0:2 für die Dulliker. Der Gameplan stimmte also, obwohl man noch nicht so spielte, wie man das erwartete. Kurz darauf musste jedoch Bieber nach einem hohen Stock gegen Robert für 2 Minuten auf die Strafbank. In dieser Überzahl konnte Schibli für die Erlinsbacher den Anschlusstreffer markieren. Hug schloss dann in der 16. Minute eine Kombination mit Gisin und Feuchter ebenfalls in Überzahl zum 1:3 ab. Dann gings in die erste Pause.Im 2. Drittel durfte man eine Reaktion der Gäste erwarten, denn man spielte noch lange nicht auf den vorhandenen Möglichkeiten. Als bereits in der zweiten Minute ein weiterer Tiger auf die Strafbank musste, erhöhte Grimm auf Pass von Krähenbühl und Manta auf 1:4 und 2 Minuten später Hug sogar auf 1:5. Der Höhenflug wurde jedoch kurzzeitig gebremst, als die Gastgeber erneut im Powerplay zum 2:5 einschoben. Dies 4 Sekunden vor Ablauf der Strafe gegen Bieber. Dann war dann aber langsam Ende-Gelände für die Erlinsbacher. Offensichtlich waren sie, wen wunderts, schon nach der Hälfte des Spiel an die körperliche Leistungsgrenze gestossen. Dies nutzten die routinierten Dulliker aus und konnten durch Feuchter, Bieber, Grimm, Goldinger, bis zum Ende des 2. Drittels die Orangen mit 9:2 in Front schiessen.
Im 3. Drittel spielten nur noch die Dulliker. Erlinsbach, welches einem leid tat, wehrte sich aber bis zum Schluss mit allen Kräften - Chapeau! Die Mad Dogs konnten jedoch durch Gisin, Grimm, Plüss, 2x Bieber und Hug (8 Sekunden vor Schluss), weitere 6 Treffer im Schlussdrittel erziehlen und das Spiel verdient mit 15:2 nach Hause schaukeln.
Respekt gehört vorallem dem Gegner, welcher gegen Ende der Partie nur noch mit 5 Feldspielern agierte, da sich Robert verletzte und nur noch "auf der Bank sass". Wir hoffen, dass sich die Powertigers wieder regenerieren und wir in Zukunft wieder spannende und tolle Derbys erleben dürfen!
Für die Mad Dogs gehts am Fasnachts-Samstag (9. Februar 2013) mit dem nächsten Derby weiter. Sie treffen auswärts auf den Leader aus Langenthal. Ob den Oberaargauern Punkte gestohlen werden können? Um dies zu erreichen ist sicherlich noch eine Leistungssteigerung nötig. Aber an der Motivation dürfte es nicht fehlen.
Mit Effort im letzten Drittel zum ungefährdeten Sieg
HC Mad Dogs - Chloote Sharks 13:5 (1:0 3:2 9:3)
17.11.2012 Dulliken Neumatt - die Rückrunde der Gruppe B in der 1. Liga begann und das Kräfteverhältnis zwischen den beiden Mannschaften war grundsätzlich von Anfang an klar. Man durfte ein unspannendes, einseitiges Spiel erwarten. Doch nun alles der Reihe nach.
Im Gegensatz zum Spiel gegen Seetal konnten die Dulliker mit 10 Feldspielern und zwei Torhütern antreten. Auch Manta, welcher noch immer angeschlagen ist, kämpfte sich durchs Spiel. Die Mad Dogs mussten also lediglich auf Goldinger (Schule) und den verletzten Bieber verzichten. Man durfte also einiges von den Orangen erwarten, spielte man doch gegen das 6. Platzierte Kloten, welches erst einen Sieg einspielen konnte.
Unerwartet begann aber dann das Spiel und die Dulliker Hunde bekundeten etwas Mühe in den Startminuten. Es dauerte 4:13 bis sich Hubschmid ein Herz fasste und zum 1:0 einschoss. Wer nun dachte, dass der Knopf geplatzt ist, der täuschte sich. Das Spiel der Dogs war nicht berauschend. Die Zürcher konnten irgendwie mithalten, respektive die Dulliker liessen sich auf das Spiel der Haie ein und die Partie war einigermassen ausgeglichen. Die Dulliker spielten einfach mit und kamen zu ihren Chancen, jedoch suchte man zu wenig den Abschluss und wenn man ihn dann doch suchte, stand da der gut agierende Chlootener Schlussmann zwischen den Pfosten, von welchem immer starke Spiele gezeigt werden. So stand es nach dem 1. Drittel gerade mal 1:0 für die Mad Dogs.
Man fragte sich, was nun in der Garderobe der Dulliker abgehen wird. Offensichtlich hatte sich aber nichts geregt in der Garderobe, denn das Spiel verlief auch im zweiten Drittel genau gleich wie im ersten und die Antwort der Zürcher folgte prompt. Nach gerade mal 1:38 im 2. Drittel vermochte Hürlimann auf Pass von Staub zum Ausgleich einzuschiessen. Erwachen die offensichtlich schlafenden Hunde jetzt? Nicht wirklich. Das Spiel ging im gleichen Stil weiter. Die Dulliker hatten jedoch sichtlich immer noch leichte Vorteile und Feuchter konnte in der 26 Minute seine Farben wieder in Front schiessen. Sieben Minuten später erhöhte Plüss sogar auf 3:1. Wer nun glaubte, dass es jetzt endlich los geht und die Mad Dogs das Zepter übernehmen, dachte erneut falsch. Im gleichen Trott ging es weiter und einmal mehr nicht verwunderlich, markierten die Sharks rund zwei Minuten später den Anschlusstreffer zum 3:2 aus Dulliker Sicht. Mit dem 4:2 in der letzten Minute des zweiten Drittels konnte Manta jedoch den knappen Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellen.
Man fragte sich auf Seiten der Zuschauer definitiv, was mit den Orangen los war. Es gab Zuschauer, welche sich sicher waren, dass die Dogs mehr drauf haben, als das, was sie bisher zeigten. Man liess den Sharks definitiv zu viel Zeit in deren eigenen Platzhälfte. Es wurde kaum vorgecheckt. Zudem suchte man in der Offensive zu wenig den Abschluss. In einem Gespräch vor der Pause wurde Tasker von der Redaktion darauf angesprochen. Es war dann auch Tasker, welcher in der zweiten Pause dann die richtigen Worte für seine Vorderleute fand.
Drittes Drittel - Eine komplett neue Mannschaft?
Kaum startete das 3. Drittel hatte man gemerkt, dass da irgendetwas in der Garderobe gegangen sein muss. Die Mad Dogs schienen wie ausgewechselt und starten mit Vollgas. Es war so dann auch nicht erstaunlich, dass es gerade mal 21 Sekunden dauerte, bis Hug den ersten Treffer im 3. Drittel markierte und das Skore auf 5:2 ausbaute. Plötzlich schienen die Orangen erwacht zu sein. Liessen dem Gegner fast keine Zeit mehr zum Spielaufbau und suchten vermehrt den Abschluss. So fanden auch die Zuschauer wieder etwas Freude und waren vom "neuen" Spiel der Hunde begeistert. In der 42. Minute dann das 6:2 wiederum durch Hug. 2 Minuten später trafen dann aber wieder die Zürcher. Neuer Spielstand 6:3. Wer aber nun das Gefühl hatte, dass die Dulliker nervös werden, täuschte sich. Es ging im gleichen Stil weiter. Die Dulliker powerten und die Chlootener waren offensichtlich an ihre Grenzen gestossen. Eine halbe Minute nach dem 6:3 erhöhte wiederum Hug zum 7:3. Nun ging es praktisch im Minutentakt weiter. Gisin, Hug (Powerplay), Plüss, Hug und es stand 11:3 nach 48:08. Feurer gelang dann kurz vor dem Seitenwechsel das 4 Tor für die Gäste - 11:4. Dann folgten aber innert zwei Minuten zwei Tore durch Grimm und die Dogs führten in der 53 Minute mit 13:4. Von da an plätscherte das Spiel dahin. Den Schlusspunkt setzten dann die Zürcher mit einem Powerplaytor Knapp 5 Minuten vor Spielende. In den letzten 5 Minuten passierte nicht mehr all zu viel. Die Dulliker nahmen etwas Tempo heraus und die Chlootener waren offensichtlich "gebodigt".
Alles in allem ein verdienter Sieg der Mad Dogs. Einziger Wehrmutstropfen waren die ersten zwei Drittel. Die Mannschaft hat allerdings im letzten Drittel den Tritt gefunden und gezeigt, wozu sie eigentlich in der Lage wäre. Hug buchte gleich 5 Treffer und einen Assist im letzten Drittel und zeigte einmal mehr seine Kaltblütigkeit. Man hätte, auch wenn es nicht nötig scheint, sicherlich mehr aus diesem Spiel holen können, hätte man 3. Drittel konstant gespielt.
Diese Gelegenheit ergibt sich dann am 15. Dezember 2012 gegen den aktuellen 5. der NLA und mehrfachen Schweizermeister Sierre Lions welche den Mad Dogs im Cup zugelost wurden.
Chloote Sharks - HC Mad Dogs
Erfolgreicher Saisonstart für die Dulliker
Chloote Sharks – HC Mad Dogs Dulliken 3:12 (1:4 0:4 2:4)
SSHA-Spielbericht
Nach einer intensiven Vorbereitung stand am letzten Sonntag das erste Saisonspiel der Dogs auswärts gegen Kloten an. Topmotiviert reisten die 9 Dulliker ins Fliegerdorf, um die ersten Punkte der neuen Saison nach Hause zu holen.
Es war ein schöner und vor allem warmer Frühherbst Sonntag Nachmittag. Dies bekamen die Spieler besonders im 3. Drittel zu spüren.
Neue Saison neues Glück und auch einige Änderungen. Insbesondere werden die Matchrapporte online erfasst, was in Sachen Resultaten, Statistiken und weiterem aktuelle Daten auf der SSHA Seite (ssha.ch) bringt. Leider wurden hier die ersten Erfassungsfehler seitens des Gastgebers getätigt (falsche Zeiterfassung), weshalb der Spielverlauf nicht dem entsprach, was auf der SSHA Homepage erfasst ist.
Aber beginnen wir vorne...
Nägelimoos hiess die erste Wirkungsstätte in der Saison 2012/2013 für die Mad Dogs. Eine eigentlich problemlos lösbare Aufgabe. Das war man sich im Vornherein bewusst. Dementsprechend optimistisch reiste man nach Kloten. Dass die Dulliker als klarer Favorit ins Spiel starteten war sämtlichen Akteuren bewusst, doch bekundete man noch immer zu Beginn des Spiels in Kloten etwas Mühe. Dies sollte auch in diesem Jahr so sein. Zudem spielte man in der ersten Linie zum ersten Mal mit Feuchter Dominik als Verteidiger in einem Ernstkampf. Der zweite Block war aufgrund von Absenzen und Verletzungen ebenfalls neu zusammengewürfelt. Neben Plüss Mario lief das erste Mal der Neuzuzug von Hägendorf, Gisin Balthasar, auf. Von diesem Duo dürfte noch viel zu erwarten sein.
Im Gegensatz zum ersten Block, welcher in den ersten 5 Minuten noch Mühe bekundete, startet der zweite Block um einiges Besser, kassierte trotzdem aber den ersten Gegentreffer nach gerade Mal 3:40. Dies beunruhigte die Dogs jedoch nicht, denn man kam sofort besser ins Spiel und konnte die Nägelimoos-Haie unter Druck setzen. Nach 6:40 war es Bieber, welcher von Manta auf der linken Seite wunderbar lanciert wurde und seinen Sturmlauf mit dem 1:1 beendete. Als Die Dulliker kurz danach zum ersten Mal in Überzahl spielen konnten, erhöhte Bieber nach einer herrlichen Passkombination von Feuchter und Manta zum 2:1 für die Dulliker. Mittlerweilen hatte man die Zürcher im Griff und war klar überlegen. Auch konditionell liessen die Klotener bereits nach der ersten Hälfte des Startdrittels stark nach. So war es dann Plüss, welcher in der 13. Und 16. Minute die verrückten Hunde mit 4:1 in Führung schoss. Das Resultat nach dem ersten Drittel war absolut verdient und hätte noch höher ausfallen können.
Im zweiten Drittel wollten die Dulliker dort anknüpfen, wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten. Dies gelang ihnen auch dementsprechend. Die Klotener konnten sich oftmals über längere Zeit nur mit unerlaubten Befreiungsschlägen etwas Luft verschaffen. Die Dulliker erarbeiteten sich Chance um Chance. Es hätten weit aus mehr Tore für die Dulliker fallen müssen. Gisin, Hug, Manta, Plüss und Bieber hatten mehrmals die Chance das Skore für ihre Farben zu erhöhen. Unter anderem traf Bieber nach einem ähnlichen Sturmlauf wie beim 1:1 nur den Pfosten. Die Dulliker hatten das Spiel sichtlich im Griff und konnten das zweite Drittel mit 4:0 für sich entscheiden. Unter anderem trafen Feuchter und Plüss.
Im dritten Drittel konnte man nach gewisser Zeit bei beiden Mannschaften die Erschöpfung spüren, welche auf die warmen Temperaturen zurück zu führen war. Auch die Klotener bestritten das Spiel nur gerade mit 10 Mann. Das Spiel war bereits entschieden, das wussten sämtliche Akteure. Dementsprechend liess wohl zum Teil auch die Konzentration bei einigen Spielern nach. Zum Beispiel Tasker, welcher eine gute Partie spielte, griff bei einem haltbaren Schuss ins leere und auf dem Nägelimoos konnten sich die anwesenden Heimfans über den zweiten Treffer der Sharks freuen. Das Spiel plätscherte dahin, wobei immer noch die Dogs das Spiel machten und die Sharks das Nachsehen hatten. Nach 50:43 konnte sich auch Hug endlich als Torschütze eintragen lassen. Vorgängig war es ihm trotz mehreren Chancen nicht vergönnt, den Ball im Tor unter zu bringen. Wie erwähnt, wie länger das Spiel dauerte, liess die Konzentration nach. Gisin liess sich 5 Minuten vor Schluss noch auf ein Spielchen mit einem Gegenspieler ein und erhielt dafür eine 10-Minutenstrafe, was ihm nicht sonderlich gefiel. Noch ein Wort zu viel zum Schiedsrichter und er wurde frühzeitig unter die Dusche geschickt. Schlussendlich konnten sich die Dulliker jedoch über die verdienten ersten 3 Punkte freuen.
Alles in allem waren die Dulliker den Zürchern um einiges überlegen und die Sharks durften sich beim sehr stark agierenden Torhüter bedanken, dass das Resultat nicht höher ausfiel. Bei den Dullikern konnte man einige gute Ansätze sehen. Das intensive Sommertraining hat sich auf jeden Fall gelohnt und dürfte einen grossen Beitrag an das auftreten der Gäste geleistet haben. Erfreulicherweise konnte sich jeder der Dulliker als Torschütze oder Passgeber eintragen lassen. Zudem war auch das Powerplay äusserst effizient genutzt worden. Plüss Mario durfte sich 3 Treffer und 2 Assists gutschreiben lassen. Feuchter Dominik, welcher wie erwähnt seine erste Partie als Verteidiger absolvierte, stellte sich als guter Schachzug von Hug heraus. Feuchter drosch den Ball gleich 4 Mal ins Netz und steuerte einen Assist bei. Leider wurde fälschlicherweise ein Tor Bieber zugesprochen, weshalb nun Feuchter mit 3 Toren und einem Assist als zweitbester Skorer der Liga hinter Plüss auftaucht. Nach der ersten Runde dürfte man allerdings noch nicht all zu viel auf diese Skorerliste geben und schlussendlich war es eine super Teamleistung, welche das 12:3 bescherte. Trotzdem ist Feuchter unser Topskorer der Herzen.
Am 6. Oktober 2012, 14:00 Uhr, steht das erste Heimspiel der Mad Dogs in Dulliken an. Gegner wird Erlinsbach sein, welches gegen die Seetal Admirals das Auftaktspiel auswärts mit 3:6 verloren. Die Mad Dogs freuen sich auf dieses Derby und hoffen auf zahlreiches Erscheinen der Fans. (biba)
Weitere Beiträge...
Tabelle
| Sp | + | - | +/- | Pkt | ||
| 1 | SHC Langenthal-Devils | 12 | 138 | 51 | 87 | 36 |
| 2 | HC Mad Dogs Dulliken | 12 | 106 | 54 | 52 | 27 |
| 3 | SHC Steckholz | 12 | 113 | 69 | 44 | 24 |
| 4 | Horgenberg Hammers | 12 | 80 | 53 | 27 | 21 |
| 5 | Chloote Sharks | 10 | 46 | 93 | -47 | 6 |
| 6 | SHC Seetal Admirals | 11 | 36 | 116 | -80 | 3 |
| 7 | SHC Erlinsbach | 11 | 53 | 136 | -83 | 3 |
Nächstes Spiel
![]() |
SAM 18.05.13 14.00 H |
![]() |
| GRENCHEN | DULLIKEN |
Letztes Spiel
![]() |
SAM 11.05.13 5:12 |
![]() |
| DULLIKEN | GRENCHEN |



© 2011-2012 by HC Mad Dogs Dulliken